Ein charakteristisches Merkmal der islamischen Tradition
ist die Toleranz und die Milde, wie der Gesandte Allahs

(Mögen Allahs Segen und Frieden sein über ihm)
es in folgenden Worten ausdrückte, als er sagte:
“Ich wurde mit dem toleranten und milden Monotheismus gesandt.”
”bu `ithtu bil-hanîfiyah al-samha'”
Diese Aussage wird durch das göttliche Wort des Korans bestätigt:
{ Wir entsandten dich nur
{ als eine Barmherzigkeit für alle Welten. }
Sure die Propheten (21) Vers 107
Daraus folgt klar und eindeutig, daß was immer mit der Barmherzigkeit
in Konflikt gerät, (wie die Etik der Grausamkeit) daher mit
der Botschaft des Propheten

nicht übereinstimmt, er - der sein ganzes Leben das beste Vorbild für
die Barmherzigkeit war. Er war barmherzig für nah und fern, für Freund
und Feind.
Der Tolerante Monotheismus: Diese Religion ist natürlich und leicht,
sie erlaubt weder Extremismus* noch Nachlässigkeit** noch fördert sie jene!
*Dies trotz politischer und - oder religiöser Extremisten und Fanatikern,
die (von der Religion) bloß verwenden, was ihnen für ihre verdrehten Ziele dieser Welt paßt (dunya).
**Nachlässigkeit: die moderne Welt
stützt sich nicht auf höhere Prinzipien, und kann dem Menschen keine
geistige Perspektive bieten, ausser hightech und beschränkte
Rationalität und die niedrigsten menschlichen Triebkäfte.
Dies ist - wie oben angedeutet - eine tolerante und milde Religion,
trotz der Versuche einiger, Toleranz im Islam in Verruf zu bringen.
Allahu, Absolute Wahrheit und Höchste Wirklichkeit -
aller Ruhm, Danksagung und Herrlichkeit kommen Ihm zu,
Erhaben ist Er in Seiner Majestät!
Der Monotheismus (
at-tawhîd)
ist der Menschheit wichtigste Gabe:
Es gibt keine Göttlichkeit ausser Allah, nichts ist wirklich ausser
dem Wirklichen (
Al-Haqq),
Muhammad - der Gesandte Allahs - ist der Wegweiser zu dieser
Einzigen Wirklichkeit.
Die Wahre Erkenntnis
Wir verfügen über überaus vielfältig überlieferte Traditionen mit zT.
100-prozentig verläßlichen Überlieferungsketten, die bis auf den
Prophet Muhammad

zurückgehen. Sie vermitteln uns die unbestreitbare Tatsachen über seine Person, sein Leben und seine himmlische Botschaft.
Er wurde durch Gott erwählt, den ('modernen') Menschen rechtzuleiten,
indem er uns mit dem Koran, mit seinen Weisheitsworten und seinen
idealen Handlungen den gesegneten Pfad zeigen möge. Wer ihn beschreitet
wird es ermöglicht, Gottes Anerkennung und Wohlgefallen (
ridwân)
zu erlangen - in diesem Leben wie auch im Nächsten. Wer jedoch Seine
Führung ablehnt und sich nicht darum kümmert, was Allah von uns
erwartet, wird zu den Verlieren gehören. Und Allah weiß am besten
Bescheid.
So spricht Allah im Heiligen Koran:

{ Und was euch der Gesandte gibt, nehmt
es,
{ und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch. }
Sure Die Versammlung (Al-Haschr, 59) Vers 7
Das Diesseits und das Jenseits (
al-Akhirah)
:
Die Leute denken dieses Leben würde immer so weitergehen bis in alle Ewigkeit, aber nein!
Zweifelsohne - der Tag des Gerichts ist nahe, am Tage da die Herzen geprobt werden.
Der Mensch soll sich eifrigst vorbereiten auf diese schwere Stunde und er weiß nicht, wann sie ihm schlagen wird.
Wenige sind diejenigen, die angenommen werden, ausser durch Allahs Gnade.
Göttliche Barmherzigkeit und Führung
Allah erbietet den Menschen Seine Führung, mit den 'tue es' und 'tue es
nicht', dh. mit Seinen Geboten und Verboten, auch wenn es den Leuten
zuwider ist. Und es ist ihnen zuwider, weil sie kein Wissen davon haben
und sich in ihrer Unwissenheit gegen sich selbst (gegen ihre Seelen)
vergehen (
Zâlimûn).
Das Schwere und die Erleichterung
Aus Seiner Gnade heraus hat Er uns das befohlen, was Erleichterung
bringt, nicht Schwere für unseren Weg zu den himmlischen Stationen.
Das heißt nicht, daß keine Schwierigkeiten auftreten werden, denn nach
Seinem Wohlgefallen zu streben, bedeutet eine andauernde Anstrengung
auszuüben. Gewöhnlicherweise ist es ja der Mensch selbst, der die Dinge
kompliziert.
Allah spricht im Heiligen Koran:
{ Allah wünscht euch erleichtert
und wünscht euch nicht beschwert. }
Sure die Kuh (2) Vers 185
Unser Meister, der Gesandte Gottes,

sagt im Kapitel, dem Al-Bukhari den Titel "die Religion ist leicht" gab, (
ad-dînu yusrun):
“Für Allah (swt) ist die liebenswerteste Religion die tolerante Hanifiya.”
(dh. Allah allein zu bezeugen und keine trügerischen Wirklichkeiten außer Ihm.)
“ahabbu- ddîni ila-LLâhi al-.hanîfiyyatu-s sam.hah”
(berichtet von Al-Bukhari, Band 1, Buch 2, Kapitel 30)
Er

sagte auch:

“Die Religion [des Islam] ist leicht, wer aber in
seiner Religion übertreibt, wird nicht aushalten können. Seid deshalb
keine Extremisten, sondern versucht der Vollkommenheit so nahe wie
möglich zu kommen und wißt, daß ihr belohnt werdet. Gewinnt Kraft durch
den Gottesdienst am (frühen) Morgen und zur nächtlicher Stunde.”
(berichtet von Al-Bukhari, Band 1, Buch 2, hadith 38).
Schliesslich notieren wir das berühmte Wort von `Ali (kAw), des Befehlshabers der Gläubigen, als er sagte:
“Gebt nicht auf was leicht ist (in der Religion des Islam), aufgrund dessen was (darin) schwierig ist.”
Über dieser Seite
Auf dieser Seite (webpage) werden wir einige einleitende, doch unentbehrliche Texte der islamischen Esoterik (
tasawwuf) und Tradition präsentieren.
Diese innere Wissenschaft ist
das Herz des Islam
und dessen Lebensader. Niemand wird jemals von Handlungen, die ohne
eine korrekte Absicht (Intention) ausgeführt wurden oder von leeren
Ritualen profitieren. Rituale haben eine Funktion und einen tieferen
Sinn.
Aber Allah weiß am meisten und am besten.
Die Texte sind kurze Zitate von berühmten Gelehrten des Islam, dh. von
den herausragendsten Befolgern der prophetischen Tradition und der
Allgemeinheit der Gläubigen (
ahl as-sunnah wa-l jamâ`ah).
Möge diese Seite (webpage) dazu beitragen, dem intressierten Leser und
Sucher der göttlicher Weisheit einen Schimmer von dem zu geben, was
unsere Vorväter an Einsicht und hohem Rang in der göttlichen Gegenwart
erfuhren, und möge er davor bewahrt werden, in die Fallen
fehlgeleitender Gruppen zu geraten,
inshâ-Allah - mit dem Willen Gottes.
Allahs Segen und Frieden seien über dem Heiligen Propheten,
seiner edlen Familie, und allen seinen Gefährten.from: